Mein Rückblick auf 2015 und meine Ziele für 2016

Innehalten zum Jahresende und noch einmal Revue passieren lassen, was in den letzten Monaten los war. Dazu laden zur Zeit auch mehrere Blogparaden ein. Dann möchte ich mich mit diesem Thema erstmalig an einer solchen Parade beteiligen.

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Ich erzähle dir heute,

  • wie ich zur Solopreneurin wurde
  • welche meine momentan mir liebsten Netzwerke sind
  • was das Ganze mit meinem linken Arm zu tun hat
  • und welche Pläne ich bis jetzt für das neue Jahr gefasst habe

Wie lief das Jahr 2015 für mich und mein Business?

Da ich mein Business erst im November 2015 gestartet habe, mag man vielleicht meinen es lief nicht viel in so kurzer Zeit.
Aber das stimmt nicht! Es ist eine ganze Menge passiert.

Ende des Frühjahres reifte die Idee in mir, den Schritt in neue Gefilde zu wagen und mich selbständig zu machen.
Der eigene zu sein Chef sein klang verlockend.
Am meisten lockte mich die Option, dann insbesondere selbstbestimmt in meiner Zeiteinteilung zu sein. Nicht an Bürozeiten gebunden zu sein. Arbeiten, wann mein Kopf bereit ist die Leistung zu bieten – und das ist bei mir nun mal nicht unbedingt um 8 Uhr Vormittags.

Der Entschluss stand also, die Richtung auch: Nach 12 Jahren als angestellte Webprogrammiererin wollte ich in meinem gewählten Metier bleiben.
Aber was genau? Nach einigem hin-und-her Überlegen stand fest, keine Individualprogrammierung mehr.

Ok, was dann? Und für wen? Und auf welche Art und Weise?

Für wen war schnell klar: In meiner Angestelltenzeit merkte ich oft, dass besonders die kleineren Unternehmen, Solopreneure und Existenzgründer Schwierigkeiten hatten an eine professionelle aber bezahlbare Webseite zu kommen.
Viele starteten zunächst den Versuch “Eigenbau” oder ließen den pubertierenden, web-affinen Neffen des Vereinskollegen ran. Oft sah das Ergebnis dann auch genau danach aus.

Die Zielgruppe war also schon mal grob eingekreist.
Und nun was genau? Webseiten – ist klar. Aber wie?
Was braucht mein Kunde? Er braucht eine Budget-freundliche Webseite, die den aktuellen Standards entspricht, sich flexibel erweitern lässt, pflegeleicht ist und deren Inhalte selbst verwaltet werden können.
Ganz klar: WordPress!

Wunderbar. Die Idee stand. Nun begann das “Drumherum”.

Was muss vorbereitet werden? Was benötige ich? Welche Schritte sind wichtig? Welche Versicherungen brauche ich? Wo erhalte ich Informationen und Unterstützung? …..? …..?
Tante Google spuckte dazu erstmal Netzwerke aus. Die einen mehr, die anderen etwas weniger interessant so auf den ersten Blick.

Im Sommer trat ich der Facebookgruppe des Netzwerkes Mompreneurs bei und fand in den Diskussionen sofort viel hilfreiches, nahm völlig unvorbereitet an einem Netzwerktreffen teil und stellte dort meine Vision meiner zukünftigen Arbeit mit wenigen Worten vor. (Anmerkung: Vorbereitung in dieser Hinsicht schadet nicht!)
Die durchweg positive Reaktion hat mich regelrecht umgehauen.

Beflügelt und mit neuen tollen Kontakten ging es zurück in die Ideenschmiede (an meinen Esstisch).
Es folgten Wochen der Fleißarbeit, Recherchen, Gesprächsterminen. Ich startete meine Selbständigkeit mehr oder minder aus der Krankheit heraus. Dies scheint in unserer Bürokratie nicht vorgesehen zu sein. So gab es ein paar kleine Hürden zu überwinden.

Dann war es Zeit für den Businessplan, einige Anträge und das ein oder andere Beratungsgespräch.
Im Oktober dann fühlte ich mich bereit. Es war vorbereitet, war möglich war – nun viel der Startschuss und ich meldete Anfang November endlich mein Gewerbe an.

Die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten – obwohl ich noch gar keine wirklich Werbung gemacht hatte.
Ich hatte “nur” Kooperationen angebandelt. Eine sehr gute Sache in meinen Augen, besonders als Existenzgründerin. Warum erzähle ich dir demnächst in einem separaten Beitrag.

Ok, mir wurde nun nicht sprichwörtlich die Bude eingerannt – aber wenn ich klagen würde, wäre das auf hohem Niveau!
Ich bin zufieden. 
An dieser Stelle geht ein ganz besonderer Dank an Nic Pinguet für die tollen Ideen-Schübe, die Unterstützung sowie Geduld und Vertrauen, die ich erfahren durfte!
Ein weiterer großer Dank gehen an Iris Anesi und Andreas Wittig (sorry Andreas, aber Ladies first), die mir besonders in der harten Planungs- und Vorbereitungszeit so wunderbar mit Rat und Tat beiseite standen.

Seit kurzem bin ich nun auch in der Facebookgruppe der Frau im Business (#FiB).
Tolle Frauen! Tolle Geschäftsmodelle. Tolle Atmosphäre und ein wirklich respektvoller, hilfsbereiter und herzlicher Umgang miteinander. Ich trat ein und fühlte mich gleich wohl und willkommen. Ich finde, damit haben diese Frauen hier auch Erwähnung verdient.

Was habe ich 2015 gelernt?

Ich habe viel über mich selbst erfahren und dass, wenn man etwas wirklich möchte und sich darum bemüht, man wirklich Berge bewegen kann. Zu Jahresbeginn hätte ich meinen linken Arm verwettet, dass ich bestimmt nicht in die Selbständigkeit gehe und schon gar nicht jetzt.
Ich mag meinen linken Arm und bin wirklich sehr froh, keinen Anlass zum Wetten gehabt zu haben!

Tja und nun haben wir kurz vor Weihnachten und ich denke immer wieder über das kommende Jahr nach.

Meine Ziele und Pläne für 2016

Im neuen Jahr möchte ich mein frisches Business voranbringen, festigen und ausbauen.
Weitere Kooperationspartner wären toll. (Ich lass mich dazu gerne von dir anquatschen – trau dich!)
Ich bin keine Eierlegende-Woll-Milch-Sau und finde, dass es qualitativ besser ist, mit anderen Profis zusammen zu arbeiten und sich so gegenseitig zu ergänzen.

Ich mache die Technik. Darin fühle ich mich wohl. Das macht mir Spaß. Damit kenne ich mich aus.
Andere Bereiche wie Grafik, Texte oder PR überlasse ich Profis aus diesen Bereichen.

Im ersten Quartal möchte ich meine Aufträge verdoppeln. Mehr nehme ich auch auch gern, so ist es ja nicht – aber verdoppeln ist ein realistisches Ziel. Deshalb plane ich gerade mein Marketing und werde weitere Service- und Wartungspakete stricken.
Meine Webseite braucht auch noch Zuwendung – noch wirkt sie eine Spur zu nüchtern.
Dann möchte ich natürlich meinen Blog und meinen Newsletter weiter vorantreiben und qualitativ steigern. Jaaa, das ist ein permanentes Ziel – ich darf es trotzdem notieren.

Für das neue Jahr sind 3 Freebies-to-go geplant. Also nicht nur tolle Tipps auf meinem Blog, sondern für dich zum “mitnehmen”, speichern, ausdrucken… Da sind noch nicht alle Themen festgelegt – deine Wünsche sind immer willkommen.
Und ich spiele mit dem Gedanken ein Webinar zu entwickeln, das dir einen absoluten Mehrwert bieten soll. Mir kreisen dazu schon verschiedene konkrete Punkt im Kopf herum.

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf das, was mich im neuen Jahr alles erwartet.
Und auf die Ideen, welche noch reifen werden und auf die Menschen, die ich noch kennen lernen werde.

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